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George-Sand-Frédéric-Chopin-Stipendium auf Schloß Genshagen (2013)

Gemeinsam mit dem französischen Musiker, Schauspieler und Schriftsteller Olivier Maltinti und dem polnischen Geografen und Fotografen Tomasz Padlo wohnt Friederike Kenneweg im April und Mai 2013 auf dem Schloß Genshagen. Das Aufenthaltsstipendium ermöglicht die konzentrierte Arbeit an eigenen Projekten, legt aber auch das Realisieren gemeinsamer Projekte nahe. Gespräche im Kaminzimmer, Ausflüge in die Dorfkneipe, Radtouren in die Umgebung und Spaziergänge im Park, mit dem Ohr am polnisch-deutsch-französisch-englischen Sprachdurcheinander: man kann gespannt sein, was sie dabei an Projekten und Ideen entwickelt.

Foto: F. Kenneweg








April/ Mai 2013

Schloss Genshagen


Stipendienaufenthalt in Prag (2011)

Den November 2011 verbrachte Friederike Kenneweg mit einem Stipendium des Hessischen Literaturrates in Prag.

Ihre Eindrücke aus Prag lassen sich im Autorenblog des Prager Literaturhauses nachverfolgen.

November 2011


Stadtschreiberin von Ranis (2007/ 2008)

 

Friederike Kenneweg war von September 2007 bis September 2008 Stadtschreiberin von Ranis in Thüringen.

 

Was man sich unter einem Stadtschreiber vorzustellen hat? Während dem Wort sogleich das Bild von dunklen Amtsstuben, Siegelwachs und historischer Recherche anhaftet, hat das Amt in heutiger Zeit mit all dem nichts mehr zu tun, sondern vielmehr mit jungen Menschen und Literaturförderung. Zumindest in Ranis. 

 

Wo aber liegt Ranis?

 

 

Von der Stadt hat in den seltensten Fällen schon mal jemand etwas gehört. Auch Pößneck, der nächstgrößere Ort, ist einem Gesprächspartner zumeist kein Begriff. Saalfeld- das kennt man eventuell, wenn man mit dem ICE mal über Nürnberg Richtung München gebraust ist, aber doch eher vom Vorbeifahren. Jena, ja, Jena, das ist groß genug. Von dort aus sind es aber immerhin schon wieder 40 Kilometer bis Ranis.

 

Ranis ist also weitab vom Schuss, und wahrscheinlich eben darum so unberührt, so verwunschen, so schön.