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Formen der Trauer

Performance

Eine Philosophin trifft auf einen Musiker, eine Bühnenbildnerin diskutiert mit einem Physiker, ein Theaterwissenschaftler kommentiert. Welches Wissen, welche Erfahrung entsteht auf diesem Wege zum Thema Trauer?

Die Performance öffnet den Blick auf die Frage welche Trauerprozesse derzeit in der Gesellschaft stattfinden: Welche Sichtweisen und Analysen unserer Gesellschaft ergeben sich, wenn man durch die Forschungsperspektive von Trauer auf sie schaut? Leben wir in Zeiten von Alternativ- und Zukunftslosigkeit? Und lässt Trauer sich auch positiv denken, als Gefühl, das Veränderungen ermöglicht?

 

Foto: Michaela Muchina







Von und mit Vega Damm / Simon Heitz / Michaela Muchina / Jens Peters / Gregor Schulenburg 

Konzept/Leitung: Elisa Müller 

Konzept/Dramaturgie: Inga Schaub

Konzept/Ausstattung: Michaela Muchina 

Konzept/Sound Design: Friederike Kenneweg 

Assistenz: Lisa Hartke 

Produktionsleitung ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro

19. FEBRUAR 2014

20 UHR

THEATERDISCOUNTER BERLIN

 

WEITERE TERMINE: 27., 28. FEBRUAR 2014

1. UND 2. MÄRZ 2014, JEWEILS 20 UHR


Post Porn Poetry (2011)

Ein Cut-up von zentrale

In turbo-kapitalistischen Zeiten stellt sich die Frage nach dem menschlichen Körper, seinen sexualisierten Selbstinszenierungsstrategien und seiner sprachlichen Repräsentation. Welche Körper setzen sich wie in Szene und mit welchen Worten bezeichnen sie sich? Welche Rolle spielt der Körper beim Verkauf von Gefühlen? Oder von Gedanken? Was passiert, wenn wir unseren Körper verkaufen? In welchem Verhältnis stehen Selbstbestimmung, Dienstleistung und Preis?

Texte aus Literatur, feministischer Theorie und Poesie werden montiert, collagiert und gegenüber gestellt. Zwei Schauspielerinnen spielen dieses kleine Machtspiel - wer beherrscht hier wen? Wer ist die Beste? Wer ist die Stärkste? Und wer wird am Ende von sich sagen können I AM WHAT I AM?

Einen Video-Eindruck gibt es hier.



Mit Hanna BinderIvana Sajevic


Regie Agnes hansch  
Kostüme Silvia Albarella 
Video Branka Pavlovic 
Sound Design Friederike Kenneweg 
Dramaturgie Sophie Nikolitsch

Premiere: 11. Juni 2011

20:00 Uhr

am Gorki Studio Berlin

3., 4. September 2011

4., 5. Oktober 2011


QUEEN MOM (2010)

Performance von Agnes Hansch und zentrale

9 Monate: Der Bauch wächst, und BOOM! - das Baby ist da. Willkommen im Tollhaus! Seit das BABY AN BORD ist, entdecken vier Schauspielerinnen, was es heißt, wenn plötzlich alles anders ist. Kein Nachtschlaf mehr. Keiner. Und das Chaos regiert.

In QUEEN MOM wird Geburt als sinnliches Ereignis gezeigt, das einen Raum voller Kraft schafft. Die Mamas in QUEEN MOM fragen sich, wie zwischen Windeln und Biogemüse noch Zeit bleiben soll für... ja, wofür eigentlich?

Und wo ist eigentlich Stefan?

 





Regie: Agnes Hansch

Choreografie: Carolin Schmidt  

Bühne/Kostüm: Halina Kratochwil

Sound: Friederike Kenneweg

Dramaturgie: Lisa Scheibner

Produktionsleitung: Nicole Otte

 

Mit: Hanna Binder, Sophie Brustlein, Jannik Büddig, Anna Schmidt und Anja Dreischmeier

 

Premiere: 17.September 2010

im Theater unterm Dach

Weitere Vorstellungen:

18.9., 30.9., 1., 23., 24.10.2010, 19., 20.2. 2011,
jeweils 20 Uhr

26.2.2011 beim 100°-Festival des Freien Theaters
in den sophiensaelen


Plastik (2007/ 2009)

Tanzfigurationen nach dem Raum- und Körperkonzept von Oskar Schlemmer

 

In Anlehnung an Oskar Schlemmers Raum- und Körperkonzept ist nach der Idee des Triadischen Balletts ein Abend für drei Tänzer, Videoprojektion und Soundcollage entstanden. 

 

Zentral für »Plastik« ist das Spannungsverhältnis der Bewegung des menschlichen (organischen) Körpers und der Statik des (architektonischen) Raumes. Anknüpfend an Oskar Schlemmers Definition des Raums als »Gebilde aus Maß und Zahl« gelten zunächst die Gesetze des Raumes, denen sich die drei Tänzer unterwerfen. Im Folgenden durchlaufen die Tänzer in einer engen Verbindung von Bewegung, Kostüm, Bühnenbild, Videoprojektion und Klang unterschiedliche Stadien der Körperabstraktion, in denen der menschliche Körper zunehmend zurückgedrängt wird und zuletzt mit einem raumplastischen Kostüm aus geometri-schen Formen zur »Kunstfigur« verschmilzt, das wiederum nach Vorbild des Triadischen Balletts, Einfluss nimmt auf die Bewegungsformen der Tänzer.

 

2007 am Stadttheater Gießen uraufgeführt, wird Plastik in einer erweiterten Neufassung erstmals an der Wirkungsstätte Oskar Schlemmers zu sehen sein.



BESETZUNG

Choreografie und Konzept . Juliane Scherf 

Sounddesign . Friederike Kenneweg 

Bühnenbild und Kostüm . Corinna Mattner 

Video . Csongor Dobrotka 

Tänzer . Céline Bräunig, Carla Pulvermacher, Adam Ster

Produktionsleitung . Janina Moelle 

Dramaturgische Mitarbeit . Melanie Zimmermann 

 

 

Premiere . 1. Dezember 2009, 19.00 UHR, Bauhaus Bühne, Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau


Das Elisabeth Syndrom. Fragmente einer Kaiserin (2007)

„Übersieht man die Legion schmarotzender Aufdringlinge, von denen seit dem Tode der Kaiserin jeder einzelne jeden Tag uns glauben machen möchte, daß sie ihm gestorben sei, so würde man wohl im Sinne der Hohen handeln, wenn man auf die Frage, wie der Künstler sie darstellen soll, die Antwort ertheilte: Mit dem Fächer vor dem Gesicht, wie sie bei Lebzeiten dem sie umkreischenden Pöbel sich zeigte.“  

 





Besetzung

Idee und Konzept . Susanne Zaun

Text . Philipp Schulte

Ton . Friederike Kenneweg

Klavier . Daniel Feige

Licht . Philipp Schulte 

Kostümdesign . Katharina Kownatzki

Kostümanfertigung . Juliane Freitag, Renata Kos

 

Mit Annika Scheffel, Anna Schewelew, Anne Tenhaef, Susanne Zaun/ Sarah Bonnert 

 

Mai 2007, Dezember 2007 beim megaFON Festival, Bochum


Die Krankheit Tod (2006)

Schauspiel von Marguerite Duras

 

Eine seltsame Krankheit geht aus von diesem Mann, der eine fremde Frau zu einem Experiment einlädt: Er will „es versuchen“, will versuchen zu lieben – und er will dafür bezahlen. Sie lässt sich darauf ein – die Versuchsanordnung steht. In einem Zimmer am Meer treffen die beiden für die Dauer einiger Nächte aufeinander, konfrontieren sich mit der Andersartigkeit des Gegenübers und versuchen die zwischen ihnen verlaufende Grenze zu überschreiten. 

 

Eine Produktion des Stadttheaters Gießen in Zusammenarbeit mit der Hessischen Theaterakademie



Inszenierung: Bastian Kraft

Ausstattung: Bernhard Niechotz

Dramaturgie: Natalie Fingerhut

Tonspur: Friederike Kenneweg

 

Mit: Nicole Lohfink, Christian Fries

 

 

September 2006

Theater im Löbershof, Gießen