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tomorrow never knows

Kurzhörspiel von Friederike Kenneweg

Was morgen sein wird, das kann man nie wissen. 

Die Zukunft liegt vor einem wie ein leerer Raum.

Ein leeres Blatt.

Gedanklich versucht man, diese Leere auf ganz unterschiedliche Art zu füllen, ohne jemals sicher sein zu können, was davon einmal Realität wird.

 

In einer rhythmischen, kleinteiligen Audiocollage stellen acht Personen unterschiedlichen Alters ihre Pläne, Träume, Befürchtungen und Visionen vor.



Mit Elge Kenneweg, Dorothea Kenneweg, Hartmut Kenneweg, Marco Ponce Kärgel, Mariebell Ponce, Hermine Tonch, Manfred Tonch, Marta Tonch

 

Idee, Aufnahme, Produktion, Schnitt: Friederike Kenneweg


KÖRPER UND WÖRTER. LES CORPS ET LES MOTS. OSOBY I SŁOWA.

Hörspiel von Friederike Kenneweg

 

Raz, dwa, trzy. Eins, zwei, drei. Un, deux, trois.

 

Drei Wege zum Schloss. Drei Wege im Park. Drei Menschen. Drei Stimmen. Drei Körper.


 

Friederike Kenneweg führt drei Sprachen ganz nah an das Ohr des Hörers. Gleich einer Simultanübersetzung rücken hier die Stimmen, dort die Worte, und plötzlich der Mensch mit seiner Stimme und den Besonderheiten seines Körpers ud seiner Herkunftssprache in den Vordergrund. 

 

Entstanden während der zweimonatigen Stipendienzeit auf dem Schloss Genshagen kombiniert das Hörspiel die Sprachen französisch, polnisch und deutsch und bezieht auch Übersetzungsprobleme und -unschärfen mit ein.

Foro: Tomasz Padlo



Aufnahme, Schnitt, Regie: Friederike Kenneweg

 


Es sprechen: Friederike Kenneweg, Olivier Maltinti, Tomasz Padło 


Zwielicht. Vom Auftauchen und Verschwinden. (2013)

 

Literarischer Spaziergang von Annika Scheffel und Friederike Kenneweg

Wer ist diese Frau, die in Berlin-Moabit umgeht, an Brücken, Türen, Übergängen, und den Anwohnern Schauer über den Rücken laufen lässt? Wo in der Stadt finden sich ihre Spuren? 

Der Walk führt uns durch Moabit und Tiergarten, während des Laufens entsteht durch Wort, Sound, Stille und Fantasie die Biografie einer unsichtbaren Person, ihre Geschichte, ihre Welt.

Ausgangspunkt ist ein altes Theater, das seit Jahren leer steht. Von hier aus machen wir uns auf den Weg, richten den Blick aufs Detail, kommen an Orte, die im Verschwinden begriffen sind, und solche, die sich gegen das Verschwinden wehren.

Verschwindendes lässt noch einmal Welten entstehen, schreibt Geschichten. Gegenstände werden belebt, Schatten bergen Welten. Seltsames, Erstaunliches und vielleicht sogar Fantastisches wird sichtbar, teils in unseren Köpfen, wenn wir genau hinsehen, auch ganz real. Und: Wir hören Dinge, die nicht sein können, holen uns das Meer nach Berlin und das Rauschen der Zeit. 

 

Eindrücke vom Walk von Fabian Thomas

Foto: F. Kenneweg







Von Annika Scheffel und Friederike Kenneweg

Sprecher: Vivien Andrée, Friederike Kenneweg, Martin Kreusch, Michael Kunkel, Stefan Meyer, Marco Ponce Kärgel, Martin Sommer, Patrycja Spychalski

6. September 2013

18 Uhr

7. September 2013

12 Uhr

 

Treffpunkt: am Hansatheater, Berlin-Moabit


Die innere Stimme

oder Kannst du immer noch nicht Skispringen? (2011)

Im März 2011 gewann Friederike Kenneweg die fünfte Staffel des Bildpause-Hörspielwettbewerbs mit dem Kurzhörspiel "Die innere Stimme oder Kannst du immer noch nicht Skispringen?" Im Mai 2011 wurde "Die innere Stimme" auf DRadio Wissenausgestrahlt. Im Juli 2013 wurde das Stück im Rahmen des Marburger Hörspielsommers "World of Ohrkraft" öffentlich aufgeführt.

 



Mit Dorothea Kenneweg, Hartmut Kenneweg, Ursula Kenneweg, Tobias Kurfer, Annika Scheffel, Folke Scheffel

Mai 2011

DRadio Wissen

 

Juli 2013

"World of Ohrkraft", Marburg


EXERCICES

KLANGINSTALLATION Übers Üben

2010


Das Üben ist zentraler Bestandteil jeder musikalischen Entwicklung.

 

Über den rein musikalischen Aspekt hinaus verweist es auf wichtige Lebensthemen wie Erfolg und Misserfolg, Ausdruck und Disziplin, Grenzerfahrung und Selbsterkenntnis, Scheitern und Neuanfang.

 

Für die Klanginstallation führten Friederike Kenneweg, Janina Moelle und Juliane Scherf Interviews mit alten und jungen Musikern unterschiedlicher musikalischer Richtungen, deren Erfahrungen und Berichte die Grundlage der Klangcollage bilden, die im Gutshaus Britz im Vier-Kanal-Ton gezeigt wurde.

Foto: Janina Moelle



12. SEPTEMBER 2010

11 BIS 18 UHR

in der MUSIKSCHULE NEUKÖLLN

GUTSHAUS SCHLOSS BRITZ 
ALT-BRITZ 81 
GUTSHOF